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Die erste der drei geschichtlich und namenkundlich argumentierenden Forschungsarbeiten definiert den etymologisch dunklen Slavennamen als ethnischen Ganzheitsbegriff und erkennt in ihm Übereinstimmungen mit den Völkernamen der Kroaten und Serben. Die Lehrmeinung von der Alteingesessenheit der Slaven in Europa widerlegen die folgenden Untersuchungen, in denen auch die Wanderwege des slavischen Urvolkes von Vorderasien nach Ruáland und ueber den Balkan nach Mittel- oder Osteuropa verfolgt werden. Vergleichbare Migrationsabläufe weist ein Appendix fuer die Balten nach. Im Mittelpunkt des dritten Forschungsabschnittes stehen die Entschluesselung des Waräger-Namens und die Ermittlung der wahren Bedeutung von Rjurik und seinen Bruedern. Die auf den ersten Blick heterogenen Arbeitsgänge konzentrieren sich auf drei geschichtliche Phasen, die von der ethnischen Anonymität der Slaven ueber ihre Wanderung nach Europa hinfuehren zu dem am russischen Beispiel aufgezeigten Wandel von einer bloáen Abstammungsgemeinschaft in eine politisch motivierte natio.
