Details
English summary: Within the Byzantine sigillography versified inscriptions (almost all are dodecasyllabic, that is, a twelve syllables) occupy a separate place because they differ from established norms of production. The earliest examples come from the 8th the latest from the 14th centuries CE. This project derives particular importance from the fact that this particular thematic unit has, until now, not been systematically represented in a corpus. The total corpus, which is arranged alphabetically according to the incipit, will be published in three volumes. The present first volume contains the legend inclusive of incipits beginning with the letter "alpha" up to "mu." A fundamental introduction containing information about chronological boundaries, first examples, content and form of the legend, and meter is also presented. The individual metrical legends (more often divided into different types of seals) are dated as precisely as possible and commentary is provided from philological, historical, prosopograhical and iconographic points of view. The material covered in this volume comes from all available collections, both public and private though a substantial number are found in Dumbarton Oaks (Washington, D.C.), where the largest collections of seals in the world is housed.
Eine separate Einheit innerhalb der byzantinischen Siegelkunde bilden versifizierte Inschriften (fast ausschliesslich Zwölfsilber), weil sie vom gängigen Aufbauformular abweichen. Die fruehesten Zeugnisse stammen aus dem 8., die spätesten aus dem 14. Jh. Da diese thematische Einheit bisher nicht systematisch in der Form eines Corpus erfasst wurde, kommt dem Projekt besondere Bedeutung zu. Das gesamte Corpus, das nach dem incipit alphabetisch gegliedert ist, wird drei Bände umfassen. Der vorliegende erste Band enthält die Legenden, die mit den Buchstaben Alpha bis inklusive My beginnen; vorangestellt ist eine grundlegende Einleitung (chronologische Eingrenzung, erste Zeugnisse, Inhalt und Form der Legenden, Metrik). Die einzelnen metrischen Legenden (öfters auf verschiedene Siegeltypen verteilt) werden möglichst genau datiert, sowie nach philologischen, historischen, prosopographischen und ikonographischen Gesichtspunkten kommentiert. Das behandelte Material stammt aus allen verfuegbaren öffentlichen und privaten Sammlungen, ein erheblicher Anteil befindet sich in Dumbarton Oaks (Washington, D. C.), wo die grösste Siegelkollektion der Welt beheimatet ist.
Eine separate Einheit innerhalb der byzantinischen Siegelkunde bilden versifizierte Inschriften (fast ausschliesslich Zwölfsilber), weil sie vom gängigen Aufbauformular abweichen. Die fruehesten Zeugnisse stammen aus dem 8., die spätesten aus dem 14. Jh. Da diese thematische Einheit bisher nicht systematisch in der Form eines Corpus erfasst wurde, kommt dem Projekt besondere Bedeutung zu. Das gesamte Corpus, das nach dem incipit alphabetisch gegliedert ist, wird drei Bände umfassen. Der vorliegende erste Band enthält die Legenden, die mit den Buchstaben Alpha bis inklusive My beginnen; vorangestellt ist eine grundlegende Einleitung (chronologische Eingrenzung, erste Zeugnisse, Inhalt und Form der Legenden, Metrik). Die einzelnen metrischen Legenden (öfters auf verschiedene Siegeltypen verteilt) werden möglichst genau datiert, sowie nach philologischen, historischen, prosopographischen und ikonographischen Gesichtspunkten kommentiert. Das behandelte Material stammt aus allen verfuegbaren öffentlichen und privaten Sammlungen, ein erheblicher Anteil befindet sich in Dumbarton Oaks (Washington, D. C.), wo die grösste Siegelkollektion der Welt beheimatet ist.
