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Diu Crône Heinrichs von dem Tuerlin, der umfangreichste deutsche Artusroman des 13. Jahrhunderts, wartet seit 140 Jahren auf einen die Erstausgabe von 1852 ersetzenden, philologisch bereinigten und autornahen Text, der aus der einzigen vollständigen Heidelberger Handschrift des späten 15. Jahrhunderts (P) und der nur weniger als die Hälfte enthaltenden Wiener des 14. Jahrhunderts (V) zurueckgewonnen werden muá. Auf der schmalen Basis eines rund 200 Verse liefernden alten Fragments noch des 13. Jahrhunderts (G) wird ein Probetext hergestellt und danach versuchsweise bereinigte Texte von Prolog (v. 1-313) und Epilog (v. 299103000) und der allein von P ueberlieferten Handschuhproben-Episode (v. 2300624699), die auch fuer sich gelesen werden kann und eine gute Vorstellung von der Erzählweise dieses Dichters zu vermitteln vermag. Die hergestellten rund 2100 Verse, denen als Zweiter Teil die Becherprobe (v. 918-2631) folgen wird, sind als ein Anfang gedacht und wollen zur Fortsetzung ermutigen.
