Details
English Description: The Elizabethan era is traditionally known as the ‘Golden Age’ of English keyboard music with William Byrd, John Bull and Orlando Gibbons as the triumvirate of this genre. This notion may be idealized, but it is still undeniable that the Elizabethan Age brought forth a surge of the writing system, and significant changes to the composition technique of keyboard music. Through the example of the collection My Ladye Nevells Booke containing 42 pieces of William Byrd, Tihomir Popovic examines both the social and cultural-historical background of this phenomenon as well as its musical quality. In the historical part of the study the milieu of the Elizabethan aristocracy in which the collection was created, is the focus of attention. In the analytical part, the author discusses the intensity of the writing system of composition and technical details on the choice of genres for My Ladye Nevells Booke and on the changes in the composition technique at the level of key treatment. He presents the results within the context of social and cultural history studies.
German Description: Die elisabethanische Epoche wird traditionell als „goldenes Zeitalter“ der englischen Musik für Tasteninstrumente wahrgenommen – mit William Byrd, John Bull und Orlando Gibbons als „Triumvirn“ dieser Gattung. Diese Vorstellung mag idealisiert sein, es ist dennoch nicht zu bestreiten, dass das elisabethanische Zeitalter zumindest eine Welle der Verschriftlichung sowie bedeutende Veränderungen in der Kompositionstechnik der Tastenmusik hervorgebracht hat.
Am Beispiel der Sammlung My Ladye Nevells Booke, die 42 Stücke William Byrds enthält, untersucht Tihomir Popović sowohl die sozial- und kulturgeschichtlichen Hintergründe dieses Phänomens als auch seine musikalische Qualität. Im historischen Teil der Studie steht das Milieu der elisabethanischen Aristokratie, in dem die Sammlung entstand, im Fokus der Aufmerksamkeit. Im analytischen Teil geht der Autor auf die Intensität der Verschriftlichung kompositionstechnischer Einzelheiten ein sowie auf die Wahl der Gattungen für My Ladye Nevells Booke und auf die Veränderungen in der Kompositionstechnik auf der Ebene der Tonartbehandlung. Die Ergebnisse stellt er dabei in den Kontext der sozial- und kulturgeschichtlichen Untersuchungen.
German Description: Die elisabethanische Epoche wird traditionell als „goldenes Zeitalter“ der englischen Musik für Tasteninstrumente wahrgenommen – mit William Byrd, John Bull und Orlando Gibbons als „Triumvirn“ dieser Gattung. Diese Vorstellung mag idealisiert sein, es ist dennoch nicht zu bestreiten, dass das elisabethanische Zeitalter zumindest eine Welle der Verschriftlichung sowie bedeutende Veränderungen in der Kompositionstechnik der Tastenmusik hervorgebracht hat.
Am Beispiel der Sammlung My Ladye Nevells Booke, die 42 Stücke William Byrds enthält, untersucht Tihomir Popović sowohl die sozial- und kulturgeschichtlichen Hintergründe dieses Phänomens als auch seine musikalische Qualität. Im historischen Teil der Studie steht das Milieu der elisabethanischen Aristokratie, in dem die Sammlung entstand, im Fokus der Aufmerksamkeit. Im analytischen Teil geht der Autor auf die Intensität der Verschriftlichung kompositionstechnischer Einzelheiten ein sowie auf die Wahl der Gattungen für My Ladye Nevells Booke und auf die Veränderungen in der Kompositionstechnik auf der Ebene der Tonartbehandlung. Die Ergebnisse stellt er dabei in den Kontext der sozial- und kulturgeschichtlichen Untersuchungen.
